menschen

Synopsis, Form

Das Stück beginnt mit einer absurden Produktion von Musik-Kassetten. Aus den Archiven mit Kassettenaufnahmen von Berichten und Protokollen dieser Bluttat, Werken von Schubert und französischen Chansons der 30er Jahre stellen die Interpretinnen neue Bänder zusammen. Sie zerschneiden die Tapes, synchronisieren sie und spielen die Collagen auf alten Kassettenrekordern ab. Anschliessend testen sie das Ergebnis live auf dem Klavier. Dias begleiten ab und zu ihr allmähliches Abweichen von der Normalität.

Die aufeinanderfolgenden Szenen entfernen sich zunehmend von der Wirklichkeit, tauchen ein in ein Universum von lieben und furchtbaren Erinnerungen, von Träumen und Albträumen.

Die Musik und die Filme unterstreichen und begleiten ihr Abweichen von der Normalität. Den beiden Frauen entgleitet ihre Welt, sie steigern sich in ein Delirium. Bald bebildert die Bühne die Störungen ihres Denkens, die Verzweiflung zweier Frauen, die ihrem Wahnsinn ausgeliefert sind.