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Premiere: 17.12.2009 Schlachthaus Bern
Vorstellungen: Bern 17/18/19/20. Dezember, Luzern, 23. April 2010; Aarau, 6/7. Mai 2010

Zu Beginn:

Zwei divergierende Visionen des Schweizer Paradieses. Jene der Immigranten und die derjenigen, welche an ihren konservativen Ideen festhalten.

Die Abreise: Oktober 2008 bis Januar 2009

Eine dreimomantige Reise durch Spanien und Marokko, 52 Stunden Tonaufnahmen - Interviews, Geräusche, Athmosphären. 544 Photos und 6 gefüllte Videokassetten. Existiert das Schweizer Paradies für die Kandidaten aus dem Maghreb und dem restlichen Afrika? Warum? Zuhören - Aufnehmen - der Versuch, Verständnis aufzubringen, der Versuch, selbst zu Wort zu kommen - und natürlich viel Tee trinken - der blog...

Auf der Bühne:

5 Musiker als Darsteller und 3 Asylbewerber. Ein Stück in Opernform mit mehreren Erzählebenen voller Spannung, dargestellt von Figuren, welche sich in einem Konglomerat von Fiktion und Realität, von Musik, Tanz, Theater und Performance verirren. Die omnipräsente Tonspur ist wie die eines Films aufgebaut, illustrierend einerseits, aber auch die Szenen und ihre Aussagen einbeziehend. Moralisch enthemmt treffen Wagner und Rammstein auf alte, traditionelle Lieder und maghrebinischen Pop, ein Tagebuch berichtet ausnehmend seriös die unvorhergesehenen Ereignisse eines Helvetiers, verloren in einem grossen touristischen Komplex in Marokko, die Asylbewerber geben ihr Salz und Pfeffer dazu, und das ganze wird mit explosiven, choreographischen Elementen bepudert. Klischees werden gebraucht und zerpflückt, um besser die Hoffnungen, Frustrationen, Träume und Albträume eines Jeden darzustellen.

2009
"les paradis barbares"